Ungewohntes Weissrussland

Die offizielle Bezeichnung des Belarus osteuropäischen Binnenstadt Belarus ist seit dem Mittelalter gebräuchlich. Im deutschen Sprachraum wird auch oft von Weissrussland gesprochen. Rus ist dabei die ostslawische Bezeichnung für ein skandinavisch-slawisches Herrschaftsgebiet. „bely“ bedeutet im geografischen Sinn westlich bzw. nördlich. Somit ist Belarus also als nord-westliches Herrschaftsgebiet (Rus) zu betrachten. Das grosse Land ist seit dem Zerfall der Sowjetunion im Umbruch und hat nach wie vor mit den Folgen der Katastrophe von Tschernobyl zu kämpfen. 25 % des Landes wurden damals kontaminiert. Bisher ist Belarus für den Tourismus kaum erschlossen. Ausländer brauchen ein Visum, welches oft nur schwer zu bekommen ist.

Wer das Land kennenlernen möchte, sollte sich an ein Reisebüro, welches auf das Land spezialisiert ist, halten. Reisen auf eigene Faust sind kaum möglich. In der Hauptstadt Minsk gibt es 18 Museen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Museum für Kriegsgeschichte zeigt die „Geschichte des grossen vaterländischen Krieges“, daneben gibt es das Museum für Theater- und Musikgeschichte und eines das Museum für weissrussische Literaturgeschichte, das zeigt die Vielfalt der Ausstellungen. Ein Bummel durch die Stadt gibt einen Überblick über die Baukunst, die ähnlich vielseitig ist. Besonders beeindruckend ist der Bahnhof von Minsk, der mehr an eine Schlossanlage erinnert, als an einen Zweckbau. Ein Kleinod ist das Altstädter Rathaus, das seit dem 16. Jahrhundert existiert, 1857 abgerissen und 2002-2004 wieder erbaut, wurde.

Sri Lanka – mehr als nur Tee

Unter der alten Bezeichnung, die bis zum Jahr 1972 auch die offizielle war, ist Sri Lanka jedem bekannt. Bis zu seiner Umbenennung hiess es Ceylon. Es war bekannt für Tee, Kakao und Kaffee, man verband damit wild romantische Exotik. Das Land ist zu grossen Teilen von Regen- und Bergwald bedeckt, im Norden und Osten ist aber die Buschvegetation vorherrschend. Naturliebhaber interessiert es sicher, dass in Anuradhapura steht der Bodhibaum steht. Er ist der älteste historisch bekannte Baum, auf der ganzen Welt. Er soll ein unmittelbarer Ableger des Bodhibaumes sein, unter dem der Buddha erleuchtet wurde. Neben Tee, Kakao und Kaffee, sind Kokos, Zuckerrohr, Indigo, Tabak und Chinarinde sowie Gewürzpflanzen wie Chili, Zimt und Kurkuma die wichtigsten Nutzpflanzen.

Die Tierwelt ist einzigartig. Es gibt Warane, Krokodile, Riesenschlangen, verschiedene Affenarten, Axishirsche und Wildschweine zu sehen. Hier leben noch wilde asiatische Elefanten. Auch die Vogelpopulation ist artenreich und bunt. Aufgrund zahlreicher Unruhen kam der Tourismus fast zum erliegen. Seit 2005 nimmt er wieder zu. Zurzeit sind es aber eher Angebote für Badeferien am Meer und Wassersport. Reisen ins Innere werden kaum angeboten. Aktuelle Reisewarnungen der EDA liegen für Sri Lanka nicht vor. Es wird aber darauf hingewiesen, dass es verboten ist, Buddhastatuen für Fotos zu umarmen. Generell muss mit der Religion und deren Symbolen mit Respekt verfahren werden, in dieser Hinsicht sind die Bewohner empfindlich.

Halbierte Aktion

Die Maschine war noch am Boden, die Triebwerke ruhig, als meine Nerven bereits durch das Husten und Räuspern meines Sitznachbarn strapaziert wurden. Ein Langstreckenflug sollte mich nach Auckland bringen, es war eine Rundreise Neuseeland geplant.
Meine Übermüdung war mir in der Geduldsprobe keine grosse Unterstützung. Ich musste schlafen. Den Start der Maschine wollte ich noch in wachem Zustand erleben, aber dann würden mich Ohrenstöpsel von der Umwelt abtrennen. Meine Freundin kramte in ihrer Tasche nach Taschentüchern. Auch sie hatte eine Erkältung erwischt. Immerhin hustete sie nicht. Ich wünschte mir so sehr gesund zu bleiben. Bald wurden wir in die Sitze gedrückt und die Maschine hob ab. Mit Musik in den Ohren schlummerte ich bald ein und träumte von unseren Reise Vorbereitungen. Vor einer Woche trafen meine Freundin und ich uns zum Essen und organisierten unsere letzten Details der Neuseeland Reise. Wir konnten uns kaum entscheiden, wie wir unsere drei Wochen einteilen wollten. Es gibt ja so viel zu sehen. Die Nordinsel wollten wir zuerst entdecken. Den Süden, für welchen wir zwei Wochen einplanten wollten wir am Schluss besuchen. Wir hatten Wanderungen, Rafting, Klettern, Strandbesuche und natürlich Städtebesuche vor. Damals im Flieger wusste ich noch nicht, dass wir beide leider wegen einer Grippe nur die Hälfte unseres Programms machen konnten. Trotz alle dem – das Land ist fantastisch.

Der Australische Gastgeber

Bekanntlich reisen die Australier in jede Ecke der Welt. Damals hatte ich in Spanien einen unglaublich netten Australier kennengelernt. Er war nicht nur auf Reisen, nein, er wohnte in Spanien. Meine Bekannte führte mich auf sein Anwesen mit Garten. Es war beeindruckend. Die Vegetation im Frühjahr war gigantisch. Der Garten war grün, saftig, duftend und bunt. Die Pferdekoppel reichte bis an einen kleinen Fussweg, der direkt über eine kleine Sanddüne und einen Fichtenwald an den Strand führte. Eingezäunt war die Koppel mit schönen Holzbalken, diagonal gelegt und horizontal genagelt, so dass eine sichere Struktur die Pferde davon abhielten, auf den Weg raus in den Wald zu gelangen. Der Australier schien glücklich. Zur Begrüssung offerierte er Kaffee, den wir auf seiner Terrasse genüsslich sippten. Da ich im nächsten Halbjahr eine Australien Reise planen werde, fragte ich ihn natürlich über allerlei Reise Ideen und Tipps aus. Er sparte nicht mit Anregungen, und ich merkte wie mit den Gesprächen meine Vorfreude auf die Reise wuchs. Es wurde Nachmittag und wir spürten nicht wie die Zeit verging. Nun offerierte uns der Gastgeber einen Ausritt auf seinen Pferden. Dieses Angebot abzuschlagen wäre wohl unverzeihlich gewesen und so lernten wir seinen Australischen Reitstil aus der Gegend hinter Adelaide kennen. Es war eine Form, die mir zusagte und der Ausflug war unglaublich spassig.

Kusatsu Onsen – heisse japanische Quellen

Onsen ist die japanische Bezeichnung für heisses Wasser. Es wundert sich niemanden, dass in einem Land mit grosser tektonischer Aktivität auch eine Vielzahl von warmen Quellen aufweisen kann. Auf japanischen Karten ist das offizielle Zeichen für diese Quellen ein Oval, aus dem drei geschlängelte Linien aufsteigen, wie heisser Dampf aus einer Tasse. Üblicherweise wird mit dem Wort ein Ort bezeichnet, an dem es Hotels und heisse Quellen gibt. Es kommt also dem „Bad“ aus dem deutschen Sprachraum nahe. Kasatsu ist eine ist eine kleine Stadt ziemlich genau in der Mitte von Japan, im Landkreis Agatsuma, genauer gesagt der Präfektur Gunma.

Es gibt Erkenntnisse, dass es schon im 2. Jahrhundert nach Christus Besiedlungen gab, der Ort wird aber erst im 12. Jahrhundert namentlich erwähnt, das Stadtrecht bekam er erst 1900. Hier entstand in der Folgezeit ein Skizentrum. Ein Sohn der Stadt Kenji Ogiwara errang olympisches Gold in der nordischen Kombination. Es gibt über 100 heisse Quellen in der Stadt, deren Wasser sauer und schwefelhaltig ist. Die Bäder helfen bei vielen Leiden, wie Gelenkschmerzen, altersstarren Schultern, chronischen Verdauungsstörungen und chronischen Frauenkrankheiten. Da die Quellen Wärme im Übermass bieten, werden mit dem Wasser aus Gebäude beheizt und ein herkömmliches Schwimmbad. Die grösste Quelle Yubatake befindet sich im Zentrum von Jasutsu. Das Wasser strömt in Holzkisten, in denen Schwefelblume gewonnen wird und stürzt als kleiner Wasserfall herab.

Das Netz der unbegrenzten Möglichkeiten

Das Internet ist in den vergangenen Jahren unaufhörlich gewachsen. Im Verlauf dieser Jahre sind stetig neue Möglichkeiten hinzugekommen die vielen Menschen das Leben einfacher und bequemer macht. So zum Beispiel die Möglichkeit des Onlineshoppings, was sich schon lange nicht mehr nur auf Oberbekleidung oder Schuhe beschränkt. Ob Elektrogeräte, Lebensmittel oder aber auch Autos es gibt kaum mehr etwas, was nicht im Netz zu finden ist. Doch nicht nur für den Sektor Einkauf hat das Internet vermehrt an Bedeutung gewonnen auch im Hinblick auf diverse Freizeitaktivitäten ist das Internet mittlerweile unverzichtbar geworden. Auch Wettfreunde haben im Internet ein neues spannendes Betätigungsfeld gefunden.

Einen grossen Platz nehmen bei den Onlinewetten die Sportwetten ein. Dank der vielfältigen Möglichkeiten im Netz, finden auch hier Nischensportarten ihren Platz um Wetten setzen zu können. Hatten ehemals nur Fussballfreunde und Anhänger des Pferderennsports das Vergnügen in speziellen Wettbüros Wetten platzieren zu können und geht im Internet natürlich mehr. Dies freut vor allem die Anhänger der grossen amerikanischen Sportarten. Denn endlich hat man auch hierzulande die Möglichkeit Wetten im Bereich des Baseballs oder Amercian Football zu platzieren. Selbstverständlich ist das Angebot von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich und bevor man sich bei einem Wettanbieter registriert, sollte man immer erst Vergleiche anstellen.  Denn nur so kann man sich auch wirklich sicher sein, sich für den Anbieter zu entscheiden, der perfekt zu den eigenen Ansprüchen am besten passt.

Schloss Versailles

Die Ursprünge von Schloss Versailles sind so bescheiden, dass sie als Kartenschloss verspottet wurden. Der Name Versailles rührt von „umgaben“ her, und steht in Zusammenhang mit einem kleinen Bauerndorf und seinen Äckern. Dort gab es ein kleines Schloss und eine Mühle. In beiden Gebäuden nächtige Ludwig XIII, wenn er in dem Gebiet auf der Jagd war. Später liess er sich dort statt der Mühle ein kleines Schloss errichten. Es war so klein, dass es noch nicht mal Gemächer für die Königin gab. Das Gebäude wurde in den Jahren 1631 bis 1634 zu einem dreiflügeligen Jagdschloss ausgebaut. Erst der Nachfolger Ludwig der XIV liess das Bauwerk zu einem Residenzschloss im Stil des französischen Barocks ausbauen.

Dabei weigerte er sich, das ursprüngliche Jagdschloss abreissen zu lassen. Nun bekam das Schloss seinen legendäre Pracht und den durchdachten Park. Viele Herrscher nahmen sich ein Beispiel an dem Bau und Schlösser in dem Stil errichten. Heute gehört das Schloss von Versailles zum meist besuchten Schloss Frankreichs. Tausende bewundern die Pracht der prunkvollen Säle und vor allen Dingen den Park. Das Ausmass der Anlage ist gigantisch. Während seiner Blütezeit umfasste der Hofstaat 15.000 Menschen, die im Schloss lebten und versorgt werden mussten. Die Gärten waren also nicht nur für die Zierde nötig, sondern auch zur Gewinnung von Obst und Gemüse, daher musste dieser sehr weitläufig sein.

Der Wunsch nach Erholung

Erholung, vor allem für die Ferienzeit, ist das bei vielen Menschen das vorrangige Ziel. Abstand vom Alltag zu gewinnen und wieder neue Kräfte sammeln. War vor ein paar Jahren noch Abenteuerreisen für die meisten Reisewilligen das höchste Glück, so sehnen sich heute viele nach einem ruhigen Ferienaufenthalt. Nervenkitzel oder der Kick die eigenen Grenzen auszuloten, ist bei vielen nicht mehr erwünscht. Abgelöst wurde diese Sparte langsam aber stetig von der Möglichkeit der Wellness Ferien. Anfangs wurde der Trend nur müde belächelt und viele Kritiker munkelten, dass dies höchsten eine Saison, wenn überhaupt, andauern wird. Doch der anfangs geglaubte Modetrend hat sich zu einem beständigen Markt entwickelt. Wellness ist heutzutage stärker gefragt denn je und so ist es kein Wunder, das ein Wellness Hotel oftmals ausgebucht ist.

Wellness Hotels gibt es mittlerweile nahezu überall. Sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Grösse und des Angebotsspektrums voneinander. Nicht immer handelt es sich dabei um grosse Hotelanlagen. Gerade hier in der Region sind es oftmals kleine Hotels die mit sehr viel Liebe und Engagement geführt werden. Wer sich für einen Aufenthalt in einem Wellness Hotel entscheidet, sollte sich bewusst sein, das eben kein Hotel dem anderen gleicht. Hat man bestimmte Wünsche oder gar Vorstellungen, ist es im Vorfeld umso wichtiger, sich ausführlich über das Hotel zu informieren und gegebenenfalls mehrere Hotels miteinander zu vergleichen. Schliesslich soll der Aufenthalt der Entspannung und Erholung dienen.

Das Outback Australiens

Ein Begriff, der mit Australien Reisen sehr eng zusammenhängt, ist das Outback. Doch was ist das Outback eigentlich? Um diesen Begriff zu klären, habe ich mich auf eine Australien Rundreise begeben und schnell wurde klar, dass das Outback einfach nur ein Gebiet ist, das wenig Bevölkerungsdichte aufweist. Zumeist ist es auch durch eine Halbwüste geprägt, sodass das Leben dort nur für ganz bestimmte Menschen möglich ist. Das Zentrum des Outbacks ist das Red Centre mit der Stadt Alice Springs, das in Mitten der Halbwüste gelegen ist. Das Outback in Australien umfasst mehr als eine Million Quadratkilometer und ist damit fast das größte auf der ganzen Welt. Ich fand hier besonders die Naturparks interessant, die im Outback angesiedelt sind. Hier kann man perfekt, Tiere in ihrer natürlichen Lebensumgebung beobachten, ohne sie zu stören. Meist sind die Straßen im Outback in den Naturparks asphaltiert, sodass man problemlos mit dem Auto umherfahren kann. Das Red Centre sollte man allerdings lieber mit einem Flugzeug erreichen, denn es liegt etwas weiter weg und wenn man sich nicht auskennt, kann es nicht sonderlich gute Folgen haben. Der wichtigste Flughafen befindet sich übrigens in Alice Springs. Interessant zu hören, fand ich auch, dass die Menschen, wenn sie Nachbarn besuchen wollen, meist einen Tag unterwegs sind.

Ferien im eigenen Lande

Viele Menschen machen besonders gerne Ferien in der Schweiz. Das ist gar nicht weiter verwunderlich, bietet doch die Schweiz für wirklich jeden Geschmack und jede Altersklasse genau das richtige Programm. Ob nun Aktivferien, Ferien auf dem Bauernhof, Kuraufenthalt oder aber ein Wellnessaufenthalt, um neue Kräfte zu tanken. All dies und noch manches mehr, kann der Feriengast hier in Anspruch nehmen. Noch vor ein paar Jahren war die Schweiz lediglich als Ziel für passionierte Wintersportler das Wunschziel Nummer eins. Doch mittlerweile entdecken immer mehr Menschen, dass es in der Region mehr gibt als nur wunderschöne Skigebiete. Denn abseits von Skibrettern und Pulverschnee offenbart sich eine, in manchen Regionen, noch nahezu unberührte Naturlandschaft. Wer hier aufmerksam ist, kann so manche Tierart erblicken, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Auch die Pflanzenwelt ist in der Schweiz teilweise vielfältig wie sonst kaum in Europa.

Wenn wundert es also das Wellness Schweiz immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn eingebettet in eine solch herrliche Landschaft, fällt das Entspannen plötzlich gar nicht mehr so schwer. Wellness ist der Wachstumsmarkt der Zukunft und so gibt es neben urigen Hotels mittlerweile auch in der Schweiz eine ganze Reihe an speziellen Wellness- oder Spa Hotels, die keine Wünsche offen lassen. Wer sich in den Ferien einmal richtig verwöhnen lassen möchte, der ist in einem Wellness Hotel in der Schweiz sehr gut aufgehoben.

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